FAQs
Häufige Fragen
Sie möchten mehr über meine Arbeitsweise, organisatorische Abläufe oder den Beratungsprozess erfahren?
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen:
Allgemeine Fragen
Wie läuft eine Sitzung ab?
Es gibt keinen festen Ablauf – jede Sitzung ist so individuell wie jeder Mensch und jede Beziehung selbst.
In der ersten Sitzung nehmen wir uns Zeit, Ihr Anliegen und Ihre Erwartungen an die Beratung zu klären. Durch eine Vielzahl an Fragen lerne ich Sie und Ihre Beziehung besser kennen, um die Dynamiken zu verstehen, die Sie beschäftigen. Im weiteren Verlauf erarbeiten wir dann neue Perspektiven und Lösungsansätze. Dabei setze ich – immer in Absprache mit Ihnen – verschiedene Methoden aus der Systemischen und der Emotionsfokussierten Therapie ein.
Mehr dazu finden Sie auch unter Meine Arbeitsweise.
Soll ich mich auf das Erstgespräch vorbereiten?
Eine Vorbereitung ist nicht notwendig. Hilfreich kann es aber sein, vorab für sich zu überlegen, was genau Ihr Anliegen ist und welche Veränderung Sie im Rahmen der Beratung erzielen möchten.
Wenn Sie als Paar kommen, dürfen diese bei Ihnen beiden unterschiedlich sein – auch diese Unterschiede können ein guter Ausgangspunkt für die Beratung sein.
Wie viele Sitzungen finden in der Regel statt?
Da jede Person und jedes Paar eigene Themen und ein individuelles Tempo mitbringt, verläuft der Beratungsprozess sehr unterschiedlich.
Häufig zeigen sich jedoch bereits innerhalb der ersten drei bis fünf Sitzungen spürbare Veränderungen, je nach Anliegen und Komplexität sind aber häufig mehr oder weniger Sitzungen notwendig.
Mein Anliegen ist es, Sie so zu begleiten, dass Sie möglichst bald wieder gut alleine weitergehen können. Dabei stimmen wir von Termin zu Termin gemeinsam ab, was gerade hilfreich ist und ob eine weitere Begleitung sinnvoll erscheint.
In welchen Abständen finden die Sitzungen statt?
Das hängt von Ihrem Anliegen und Ihren Bedürfnissen sowie unseren Terminkalendern ab. Gemeinsam besprechen wir, was für Sie passend ist.
Meistens finden die Sitzungen alle drei bis sechs Wochen statt. In akuten Phasen kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein, später können die Termine auch weiter auseinanderliegen. Oft ist ein größerer Abstand zwischen den Terminen hilfreich und notwendig, um Erarbeitetes aus den gemeinsamen Sitzungen im Alltag auszuprobieren und zu verfestigen.
Wie kann ich einen Termin absagen oder verschieben?
Sie können Ihren Termin ganz einfach per E-Mail oder über das Kontaktformular verschieben. Bitte beachten Sie, dass bei Terminabsagen von weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin ein Ausfallhonorar in Höhe von 50% in Rechnung gestellt wird.
Kann ich die Kosten von meiner Krankekasse erstatten lassen?
Nein. Paarberatung und Beziehungsberatung gehören nicht zum Leistungskatalog der Krankenversicherungen und sind daher eine Selbstzahlerleistung.
Mehr zu den Kosten der Paarberatung finden Sie unter Preise.
Wo findet die Beratung statt?
Die Beratung findet in der Gemeinschaftspraxis Aurum (Untere Neckarstr. 68, 69117 Heidelberg) in der Heidelberger Altstadt statt.
Parkmöglichkeiten finden Sie nur wenige Minuten fußläufig entfernt wie beispielsweise die Tiefgarage P8 Kongresshaus (Untere Neckarstr. 44, 69117 Heidelberg).
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Praxis unmittelbar über die Haltestelle "Stadthalle" mit den Linien 29, 33 und 35.
Der Bismarckplatz ist zu Fuß in ca. 10min erreichbar.
Alternativ ist eine Beratung auch jederzeit online über ein datensicheres Video-Tool möglich. Sprechen Sie mich dazu gerne an.
Kann ich mein Baby mit zu Beratung nehmen?
Ja, Sie können Ihr Baby grundsätzlich zur Beratung mitbringen – vor allem in den ersten Monaten, wenn eine Betreuung schwierig ist.
Gleichzeitig ist wichtig zu wissen, dass auch sehr kleine Babys die emotionale Atmosphäre wahrnehmen.
Bei intensiven Themen kann es daher sinnvoll sein, vorab zu überlegen, ob Sie den Termin lieber ohne Ihr Kind wahrnehmen möchten.
Ältere Kinder können leider nicht mitgebracht werden, da die Beratung einen geschützten und ungestörten Rahmen braucht.
Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mich gern an – wir finden gemeinsam eine passende Lösung.
Für Klient*innen welcher Wohnorte im Rhein-Neckar-Kreis biete ich meine Beratung an – und warum gibt es vereinzelt Ausnahmen?
Aufgrund meiner Haupttätigkeit in einer psychologischen Beratungsstelle kann ich meine nebenberufliche Beratung leider nicht für alle Wohnorte im Rhein-Neckar-Kreis anbieten. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit ist daher vom Wohnort abhängig.
Gerne begleite ich Klient*innen aus der Stadt Heidelberg, der Stadt Mannheim, außerhalb des Rhein-Neckar-Kreises sowie aus folgenden Städten und Gemeinden innerhalb des Rhein-Neckar-Kreises:
Altlußheim, Angelbachtal, Brühl, Dielheim, Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Eppelheim, Epfenbach, Eschelbronn, Heddesheim, Helmstadt-Bargen, Hemsbach, Hirschberg an der Bergstraße, Hockenheim, Ilvesheim, Ketsch, Ladenburg, Laudenbach, Leimen, Malsch, Meckesheim, Mühlhausen, Neckarbischofsheim, Neidenstein, Neulußheim, Nußloch, Oftersheim, Plankstadt, Rauenberg, Reilingen, Sandhausen, Schriesheim, Schwetzingen, Sinsheim, St. Leon-Rot, Waibstadt, Walldorf, Weinheim, Wiesloch und Zuzenhausen.
Sollte Ihr Wohnort nicht aufgeführt sein, unterstütze ich Sie in diesem Fall gerne dabei, eine passende alternative Beratungsstelle oder Kolleg*in in Ihrer Nähe zu finden.
Fragen zur Paarberatung
Was bringt Paarberatung überhaupt – kann das wirklich helfen?
Paarberatung kann helfen, festgefahrene Muster zu erkennen, aufzulösen und neue Wege im Miteinander zu finden.
Oft berichten Paare, dass Sie in der Paarberatung gelernt haben, konstruktiver mit Konflikten und Unterschieden umzugehen und wieder mehr Verbindung zueinander spüren.
Auch in Studien kann die Wirksamkeit von Paartherapie in Form von einer deutlich verbesserten Beziehungszufriedenheit sowie einer verbesserten Kommunikation und gesteigerten emotionaler Intimität belegt werden¹.
Dabei zeigt sich immer wieder: Je früher Paare kommen, desto leichter ist es, festgefahrene Dynamiken zu erkennen und zu verändern.
Paartherapie bedeutet jedoch nicht immer „Zusammenbleiben“ – manchmal hilft sie vor allem, Klarheit zu finden und sich respektvoll zu trennen.
¹Overall, J., & Webster, N. (2020). Meta-analysis of couple therapy: Effects across outcomes, designs, timeframes, and other moderators. Journal of Family Psychology, 34(5), 650–670.
Ist eine Beratung auch möglich, wenn wir schon in Trennung leben?
Ja, auch Paare in Trennung oder mit dem Wunsch nach Klarheit über eine mögliche Trennung sind in der Beratung willkommen.
Die Gespräche können helfen, offene Fragen zu klären, einen wertschätzenden Umgang zu finden oder die Trennung bewusst und fair zu gestalten.
Was kann ich tun, wenn mein*e Partner*in keine Paarberatung machen möchte?
Es kommt häufiger vor, dass nicht beide Partner*innen gleichermaßen von der Idee einer Paarberatung überzeugt sind – das ist völlig normal.
Wenn Ihre Partnerin oder Ihr Partner bereit ist, einmal unverbindlich an einem Gespräch teilzunehmen und sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, kann das ein hilfreicher Einstieg sein. Im Erstgespräch muss niemand aktiv mitarbeiten – es geht vielmehr darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die Beratung hilfreich sein könnte. Nach dem Erstgespräch können Sie gemeinsam entscheiden, ob und wie es weitergehen soll.
Falls Ihre Partnerin oder Ihr Partner gar nicht mitkommen möchte, besteht auch die Möglichkeit, alleine zur Beratung zu kommen.
Auch in der Einzelberatung lassen sich wichtige Beziehungsdynamiken besser verstehen – und Veränderungen anstoßen.
Paarberatung, Beziehungsberatung, Paartherapie, Eheberatung...?
Was ist eigentlich der Unterschied?
Die Begriffe Paarberatung, Beziehungsberatung, Paartherapie oder Eheberatung meinen im Grunde alle Ähnliches – sie beschreiben Angebote, die Menschen in ihren partnerschaftlichen Beziehungen unterstützen sollen.
Ich verwende bewusst gerne den Begriff Beziehungsberatung, weil er verschiedene Arten von Beziehungen mitdenkt – nicht nur romantische Partnerschaften, sondern auch andere bedeutsame zwischenmenschliche Verbindungen. Gleichzeitig bringt er gut zum Ausdruck, worum es mir in der Beratung geht: die Qualität von Beziehungen zu stärken und das Miteinander besser zu gestalten.
Da dieser Begriff noch wenig verbreitet ist, nutze ich ergänzend auch den Begriff Paarberatung, der vielen vertrauter ist.
Im Gegensatz zur „Paartherapie“ klingt er weniger nach einem krankheitsbezogenen Ansatz und macht deutlich: Beziehungsschwierigkeiten sind nichts Ungewöhnliches, sondern gehören zum Leben dazu – und manchmal hilft ein Blick von außen, um wieder gemeinsam weiterzukommen.
Fragen zur Einzelberatung
Kann ich auch als Single eine Beziehungsberatung machen?
Ja, die Beratung richtet sich an alle, die sich mit ihren Beziehungen auseinandersetzen möchten – sei es zu sich selbst, zu früheren Partner*innen oder zu anderen wichtigen Menschen im Leben.
Sie kann zum Beispiel hilfreich sein, um eine Trennung zu verarbeiten, Beziehungserfahrungen zu reflektieren oder sich auf eine zukünftige Partnerschaft vorzubereiten.
Was bringt Einzelberatung bei Beziehungskonflikten?
Einzelberatung kann eine wirkungsvolle Unterstützung bei Beziehungskonflikten sein – auch dann, wenn Ihre Beziehungsperson nicht an der Beratung teilnimmt.
Sie hilft, eigene Bedürfnisse, Muster und Grenzen besser zu verstehen und neue, stimmige Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Veränderung beginnt bei einem selbst: Wenn sich eine Person in einer Beziehung verändert, wirkt sich das automatisch auf die Beziehungsdynamik aus. Häufig entstehen dadurch auch beim Gegenüber neue Reaktionen oder Verhaltensweisen.
Für wen ist die Einzelberatung nicht geeignet?
Die Einzelberatung ersetzt keine Psychotherapie. Wenn bei Ihnen beispielsweise eine eine psychotherapeutische Behandlung notwendig ist, kann Beratung allein nicht ausreichend sein. In solchen Fällen unterstütze ich Sie gerne dabei, ein passendes therapeutisches Angebot zu finden.
